Musikverein Meckesheim e.V.
 
Mitglied des Blasmusikverbandes Rhein-Neckar e.V.
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Trompete

 

Die Trompete ist ein hohes Blechblasinstrument mit Kesselmundstück, die Mensur ist eng und die Bohrung überwiegend zylindrisch.

 

 

Die verwendeten Grundmaterialien beim Trompetenbau sind:

• Messing für alles, was goldfarben aussieht
• Goldmessing: Messing mit ca. 85–90% Kupfer, sieht etwas rötlicher aus
• Neusilber: Messing mit ca. 10–15% Nickel für alles, was silbern aussieht
• Bronze: Für die Wechselkörper des Drehventils bei besseren Instrumenten

Als Beschichtungen werden verwendet: Klarlack, Goldlack, Farblack, Silber, Gold, Nickel

Geschichte
Schon die Ägypter vor 3500 Jahren spielten trompetenartige Instrumente (snb). Frühe Trompeten, wie die griechische Salpinx oder die römische Tuba waren langgestreckt und ohne Windungen. Ob die Kunst des Rohrbiegens von der Antike durch das Mittelalter tradiert wurde oder im Abendland neu entdeckt werden musste, ist nicht mit Sicherheit geklärt. Frühmittelalterliche Trompeten waren gestreckt. Gewundene Formen sind erst ab dem 14. Jahrhundert nachzuweisen. Als Standardform bildete sich im ausgehenden Mittelalter die einmal gewundene Langtrompete heraus, die als Barocktrompete bis zum Ende des 18. Jahrhunderts praktisch unverändert blieb. Vom ausgehenden Mittelalter bis ins Barock galt die Trompete als Herrschaftssymbol. Trompeter waren hoch angesehene Beamte. Nur zu hohen kirchlichen Festen war es erlaubt, dass sie mit anderen Musikern zusammen zu anderen Zwecken spielten. Die aus Schlesien stammenden Musiker Heinrich Stölzel (Hornist) und Friedrich Blühmel erfanden 1813 die so genannten Drehbüchsenventile, die den Luftstrom umleiten. Seit 1830 ist die heutige Bauform mit drei Ventilen bekannt (C. A. Müller, Mainz und F. Sattler, Leipzig). Das heute in der sogenannten Deutschen Trompete gebräuchliche Drehventil erhielt seine endgültige Ausformung vermutlich 1832 bei Joseph Riedl in Wien. Bereits 1831 wurden Ventile in ein Posthorn eingebaut. Genannt wurde das Instrument „Cornet à pistons“. Spätestens mit der 1837 patentierten Weiterentwicklung durch Gustave Auguste Besson zu seiner bis heute gängigen Bauform wuchs die Beliebtheit des Kornetts in der Militär- und Salonmusik sprunghaft. 1839 entwickelte François Périnet das „Périnet-Ventil“. Das im deutschen Sprachgebrauch auch als Pumpventil bekannte Ventil gibt einen größeren Querschnitt im Luftstrom frei. Es wurde ebenfalls für die Konstruktion der Kornette (Cornet a pistons) verwendet. Trompeten (oder ähnliche Instrumente) wurden praktisch immer auch als Signalinstrumente verwendet. Beispielsweise mussten alle Türmer in den Städten (Signal-)Trompete spielen können. Daraus resultierte eine hohe gesellschaftliche Anerkennung der Trompeter, die sich meist auch finanziell bemerkbar machte.

Unterricht
Das Erlernen dieses Instrumentes sollte mit ca. 10 Jahren beginnen. Vorraussetzung ist eine bestimmte Körpergröße!

Verwandte Instrumente
Von der Lage her eng verwandt mit der Trompete sind das Flügelhorn und das Kornett. Sie werden auch meistens von Trompetern gespielt, gehören aber aufgrund ihrer Mensur zur Hornfamilie.

Kornett


Trompeten in verschiedenen Größen:

Piccolotrompete Taschentrompete

Bild- und Textquelle: http://de.wikipedia.org

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© Frank Geißler 2006