Musikverein Meckesheim e.V.
 
Mitglied des Blasmusikverbandes Rhein-Neckar e.V.
im Blasmusikverband Baden-Württemberg e.V.

 :: :: Fotoalbum :: Gästebuch :: Links :: Sitemap :: Impressum :: Kontakt :: Suche ::
 

Querflöte

 

Die Querflöte ist ein Holzblasinstrument mit Anblaskante, das aus der mittelalterlichen Querpfeife beziehungsweise Schwegelpfeife hervorgegangen ist. Um 1750 (gegen Ende des Barock) verdrängte sie die Blockflöte und wurde ein bedeutendes Solo- und Orchesterinstrument. Auch in der Rockmusik und im Jazz wird die Querflöte eingesetzt.

Es gibt unterschiedliche Querflöten, aber die moderne Querflöte lässt sich in die folgenden drei Teile aufteilen:

• Kopfstück
• Mittelstück
• Fußstück

 
Material
Querflöten bestehen heute aus Metall und sind mit einer Silberlegierung veredelt.

Pflege und Wartung
Die Flöte sollte nach jedem Spielen komplett Innen (normales Tuch) sowie Außen (Mikrofasertuch) gereinigt werden. Vor allem Silberflöten, aber auch niedere Goldlegierungen laufen schnell an, vor allem wegen eventueller Fettrückstände der Haut. Hin und wieder sollte darum außen alles mit Alkohol (Wundbenzin) abgerieben werden. Putztücher nicht in der Flötenkoffer legen, da die Flöte dann schneller verstaubt und die Polster Feuchtigkeit ziehen und leiden.

Geschichte
Der Flötist und Instrumentenbauer Theobald Böhm gab der Querflöte ihre heutige Form. 1832 entwickelte dieser ein chromatisches Klappensystem, das die Anbringung der Tonlöcher allein nach akustischen Gesichtspunkten ohne Rücksicht auf die Greifbarkeit ermöglichte. Heute sind fast alle modernen Flöten sogenannte Böhmflöten. Dieses System wurde auch auf andere Holzblasinstrumente (zum Beispiel die Klarinette) übertragen. Dann gibt es noch die so genannten Spielmannsflöten, auch Trommelpfeifen genannt. Diese beruht noch auf dem Prinzip der Querpfeifen ohne Klappen. Sie haben den gleichen Lochaufbau wie die Renaissanceflöten, mit dem Unterschied das die Spielmannsflöten noch ein Loch für den rechten kleinen Finger haben. Das heißt die Flöte hat 7 Löcher. Die Griffweise ist immer noch ähnlich wie bei den Renaissanceflöten oder den Blockflöten. Der Tonumfang ab dem d´ ungefähr 3 Oktaven. Diese sind auch heute noch im Einsatz. Sie werden z.B. von den Spielmannszügen der Feuerwehren eingesetzt.

Unterricht
Von Experten wird empfohlen, erst mit ca. 10 Jahren anzufangen, da man dafür schon eine bestimmte Körpergröße braucht! Natürlich gibt es auch das gebogene Kopfstück für Jüngere, trotzdem reicht der Anfang mit 12 aus. Außerdem ist es zu empfehlen, einen Lehrer zu haben, da man bei einer Flöte auf viel mehr achten muss.....(Atmung, Haltung, Fingerübungen,......)

Verwandte Instrumente:

• Piccoloflöte

Textquelle: http://de.wikipedia.org

zurück

 

© Frank Geißler 2006